Ein unvollständiger Überblick:
Mömlingen. Gegen 4.15 Uhr am 01.01.2007 gingen laut Polizeibericht zwei Frauen in der Hauptstraße auf der Fahrbahn, als neben ihnen ein Wagen hielt. Zwei Männer stiegen aus und schlugen auf die Frauen ein, eine wurde schon am Boden liegend getreten. Der anderen Frau wurde die Brille zertreten. Die Männer werden wie folgt beschrieben: Einer war 20 bis 25 Jahre alt, hatte eine Glatze, trug eine Bomberjacke und Springerstiefel. Der andere Täter war gleich alt und trug ebenfalls Springerstiefel. Am Steuer des Wagens saß eine blonde Frau.
Quelle: Main-Echo
Tattooshop Low Life Rebel, Mömlingen: Am 12.08.2006 eröffnete Marco Träger das Tattoostudio Low Life Rebel in Mömlingen. Im Angebot sind neben Tribals und sonstiger Tattookunst auch einige Motive wie Skrewdriver Logos oder diverse keltische Symbole, welche eindeutig der Neonaziszene zu zuordnen sind. Damit wirbt er auch im Schaufenster seines Ladens. Zum Kundenkreis gehört u.a. auch Oliver Merget (Ehemaliger Wirt der Neonazi-Kneipe „Zum Wikinger“).
Am 21.03.2005 wurden in Mömlingen Flyer des rechtsradikalen Internetportals “Unabhängige Nachrichten” in Briefkästen geworfen, die Verteilung wurde vermutlich durch die Kameradschaft “Nibelungensturm Odenwald” bzw. nahestehenden Personen durchgeführt.
Desweiteren wurden einige geistreiche Aufkleber entfernt, entworfen vom “Aktionsbüro Rhein-Neckar”.
„White Unity“ (Ex-Blood & Honour) aus Mömlingen:
[…]Ein Sprecher der Kriminalpolizei Aschaffenburg – der namentlich nicht genannt werden will –, bestätigt, dass es in Mömlingen ein »durchaus ernst zu nehmendes rechtsextremes Gefährdungspotenzial« gibt. Eine landesweite Razzia gegen das verbotene Neonazi-Netzwerk »Blood & Honour« hatte am 7. März 2006 auch die »Mömlinger Szene« im Visier.[…] Quelle: Main-Echo vom 28.04.2007
[…]Die Aussage „Das sind nun eben mal die Franken Assis und die White Unity!“ bezieht sich auf die Neonazigruppe White Unity, die ihren Schwerpunkt im Raum Mömlingen im bayrischen Odenwald (Unterfranken) hat. Mitglieder der Gruppe werden der Beteiligung am Überfall am 5.November bezichtigt.[…] Quelle
[…]Während sich Gruppen um ehemalige B&H-Leute, wie zum Beispiel die Gruppe White Unity aus dem Raum Miltenberg (Unterfranken), der Division 28 anschlossen oder unterordneten, erwiesen sich die selbstbewussten Kameradschaften um das Aktionsbüro Rhein-Neckar als resistent. Auch waren sie nicht bereit, den von der Division 28 erhobenen Forderungen nach »Schutzgeld« zur Durchführung von Konzerten nachzukommen. Am 5. November 2005 überfielen 25 bis 30 Neonazis der Division 28 ein Konzert, das die Neonazigruppe Nibelungensturm Odenwald in Mitlechtern (bei Heppenheim/Südhessen) organisiert hatte.[…] Quelle
[…]…So konnten Neonazis der Gruppe White Unity (ehemals „Blood and Honour Sektion Unterfranken“) am 21. Juni 2003 fast ungestört ein Konzert auf einem privaten Grundstück in Mömlingen (Landkreis Miltenberg) veranstalten, das von über 300 RechtsextremistInnen aus dem In- und Ausland besucht wurde. Durch diesen Erfolg angespornt warteten die Nazis nicht lange und organisierten am 28. September 2003 gleich noch ein Konzert in Mömlingen, das in letzter Minute durch das Eingreifen der Polizei verhindert wurde. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich schon etwa 100 Neonazis in Mömlingen auf….[…] Quelle